Größe

Die Größe des Terrariums hängt von den darin zu haltenden Tieren ab!

Gemäß dem Gutachten des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vom 10. Januar 1997, betragen die Mindestanforderungen für die Haltung von einem Bartagamen-Pärchen 5x Kopf-Rumpf-Länge für die Länge, 4x der KRL für die Breite und 3x die KRL für die Höhe des Terrariums. Das entspricht dann z.B für eine ausgewachsene Pogona vitticeps, die eine Kopf-Rumpf-Länge von 25cm hat, einem Terrarium mit den Maßen 125x100x75cm. Der Einfachheit halber, damit das Terrarium auch durch Türen passt, wird jedoch vielfach als Mindestmaß für ausgewachsene Bartagamen 150x80x80 angegeben. Für jedes zusätzliche Tier sollte die Grundfläche 15% größer ausfallen.

Für ein Paar Zwergbartagamen (Pogona henrylawsoni) sollte das Terrarium mindestens 120x80x60cm groß sein.

Wie schon gesagt, sind dies die Mindestanforderungen. Größere Maße wird Ihnen Ihr Tier danken. 

 

Rückwände:

Was in einem selbstgebauten, gekauften, Holz- oder Glasterrarium auf jedenfall nicht fehlen sollte, sind bekletterbare Rück- und Seitenwände. Diese können aus Styropor und Fliesenkleber, Gips, Putz, Fasermatten, Korkplatten oder ähnlichem bestehen. Hier sind dem Erbauer an Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Eingebaute Podeste und Sonnenplätze sollten an dieser Stelle mit einkalkuliert werden! Diese erweitern den Lebensraum Ihrer Bartagame um einiges.

Beispiele:

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Einrichtungsgegenstände:

Als Einrichtungsgegenstände können Steine, Korkröhren, Äste usw. dienen. Der Kreativität kann hier freien Lauf gelassen werden. Allerdings sollte man das Terrarium nicht zu voll stopfen. Es sollte noch genug Lauffläche übrig bleiben. Außerdem ist beim Einrichten auf mögliche Gefahren zu achten. Steine dürfen nicht untergraben werden können, sie sollten also direkt auf dem Boden aufliegen und nicht nur oben auf dem Sand. Äste müssen so befestigt werden, dass sie nicht umfallen können.

Hölzer oder Äste müssen übrigens nicht immer aus dem Laden gekauft werden. Diese können auch passend aus dem Wald gesammelt werden oder man stutzt diese noch zurecht.

Wichtig dabei ist, dass diese Holzer, Äste und oder Rinden keimfrei gemacht werden bzw. man so gut wie möglich durch Abdampfen (Dampfreiniger) oder mit Essigessenz und Wurzelbürste versucht, den Ast zu reinigen. Kleinere Teile kann man auch unter Aufsicht im Backofen sterilisieren.

 

Bodengrund

Ein artgerechter Bodengrund sollte grabfähig sein, so dass die Bartagame dort nach Bedarf Höhlen anlegen kann, die nicht einstürzen können. Es gibt im Zoohandel lehmhaltigen Terraristik-Sand, der diesen Zweck erfüllt und auch geeignet ist. Jedoch ist dieser sehr teuer, besonders wenn man bedenkt, welche Mengen man braucht, um auf eine vernünftige Sandhöhe zu kommen. 

Weitaus preisgünstiger ist es daher, sich sein Substrat selber zu mischen. Dazu kauft man normalen Spielsand, wie er z.B. im Baumarkt erhältlich ist sowie Lehmpulver (Baustoffhandel, diverse Online-Shops). Diese vermischt man (vorher nass machen) etwa im Verhältnis 1:10 (bei "gestrecktem" Lehmpulver 1:5).  Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit sollte das Substrat einige Tage trocknen, bevor die Bartagame in das Terrarium einzieht.